Wer sich überlegt, wie er sein Heim sicherer machen kann, ohne dabei Einbuße im Bereich des Komforts zu haben, der sollte sich mal über das sogenannte Smarthome informieren. Hierbei handelt es sich quasi um eine Aufrüstung, durch die die verschiedensten Bereiche eines Hauses miteinander verbunden werden. Das bedeutet, dass sich Licht, Fenster, Türen, Heizungen und diverse andere Dinge über das Sicherheitssystem eines Hauses steuern lassen. Aber was soll das bringen?

Komfort-Faktor
Einerseits lässt sich so alles über das Sicherheitssystem kontrollieren. Über ein Touchscreen Modul kann man die Heizungen im ganzen Haus ein oder ausstellen, die Lichter und Rollläden kontrollieren und noch viele weitere Dinge tun, ohne dabei vom Sofa aufstehen zu müssen. Dabei ist es nicht mal nötig, dass man alles selber macht. So kann man unter anderem auch Timer einstellen, die sich um alles kümmern. Wie wäre es, wenn morgens, kurz vor dem Aufstehen, die Heizung im Bad von alleine angeht? Oder die Rollläden am Wochenende sich später öffnen als unter der Woche, so dass man länger schlafen kann? All solche Dinge können problemlos eingestellt werden, so dass man sich im Grunde um nichts mehr kümmern muss.

Sicherheit

Hinzu kommt noch der Sicherheitsaspekt. Wenn alles über das Sicherheitssystem gesteuert werden kann, dann bedeutet das, dass das Sicherheitssystem auch von sich aus auf diese Bereiche zugreifen kann, um im Falle eines drohenden Einbruchs angemessen zu reagieren. Erkennt das System zum Beispiel durch Bewegungsmelder im Garten eine potentielle Bedrohung, so lässt es von sich aus die Rollläden runter, damit Einbrecher erst einmal diese aufbrechen müssen. Gleichzeitig benachrichtigt es telefonisch die Besitzer, da es mit dem Internet verbunden ist. Diese können dann die Polizei alarmieren, damit die wiederum die Einbrecher auf frischer Tat ertappen kann.